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Unternehmen bewerten

Bewertung von Unternehmen

Sie möchten eine Unternehmensnachfolge antreten oder eine Mantelgesellschaft kaufen? Dann ist der aktuelle Wert des Unternehmens zu berechnen. In den vergangenen Jahren haben sich verschiedene Methoden zur Bewertung von Unternehmen durchgesetzt. Die anzuwendende Methode hängt vom Ziel und den Umständen der jeweiligen Bewertung ab. Bei einer Unternehmensbewertung kommen grundsätzlich mehrere Methoden zur Anwendung. Durch die Bildung eines Durchschnittswertes erhalten Unternehmensverkäufer eine zuverlässige Aussage über den tatsächlichen Wert ihres Unternehmens. Es gibt keine allgemeinverbindliche Bewertungsmethode. Der Wert von Unternehmen unterliegt einem Bemessungsspielraum. Die betriebswissenschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Ansätze zur Bewertung von Unternehmen schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Der Anwender erhält durch die verschiedenen Unternehmenswerte die Möglichkeit, einen Durchschnittswert zu errechnen. Dieser Wert dient als Grundlage für den Unternehmensverkauf. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Es bedient sich der drei Verfahren „market approach“, „cost approach“ und „income approach“. Der Vorteil einer kombinierten Bewertung liegt darin, dass die Schwächen einzelner Berechnungsmethoden durch die Bildung eines Mittelwerts ausgleichbar sind.

Unternehmenswert online berechnen - Firmenbewertung leicht gemacht

Firmenbewertung

Die Unternehmensbewertung beantwortet die folgende Frage: "Was ist meine Firma wert?" Jeder Unternehmer wird sich diese Frage von Zeit zu Zeit stellen. Wenn er an einen Verkauf der Firma denkt, oder neue Investoren sucht, muss er diese Frage beantworten. Um ein Unternehmen zu bewerten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Es geht um mehr als um den Kontostand oder die Summe der Verbindlichkeiten. Meist ermittelt ein Unternehmensberater den Wert eines Unternehmens, wenn es sich nicht um eine rechtlich verbindliche Firmebewertung handelt.. In Ausnahmefällen wie einer Insolvenz wird der Insolvenzverwalter mit der Unternehmensbewertung beauftragt. Für rechtsverbindliche Bewertungen ist der Wirtschaftsprüfer zuständig.

Was kostet eine Unternehmensbewertung?

Eine Unternehmensbewertung hat keinen einheitlichen Preis bei allen Anbietern. Dabei variieren die Honorare stark. Je nach Größe der Firma und Umfang der Bewertung fällt mehr Arbeit an, die in Rechnung gestellt werden kann. Für einen ersten Überblick gibt es Anbieter im Internet, die eine Unternehmensbewertung online durchführen.

Unternehmensbewertung, was ist das?

In eine Unternehmensbewertung fließen zahlreiche Faktoren ein. Es geht um Umsatz und Gewinn, aber auch um Kosten wie Gehälter, Mieten und Kredite. Außerdem spielen der Standort und die größe eines Unternehmens eine große Rolle. Schließlich lässt der Unternehmensberater oder der Wirtschaftsprüfer Faktoren wie Marktposition, Konkurrenzumfeld und Perspektiven einfließen.

Macht die Unternehmensbewertung für Start-ups Sinn?

Die Unternehmensbewertung für ein Start-up macht Sinn, wenn zusätzliche Finanzmittel benötigt werden oder das Unternehmen verkauft werden soll. Die Unternehmensbewertung kann durch einen Mitarbeiter vorgenommen werden, der die Unternehmensbewertung und die Kennzahlenanalyse beherrscht.

Unternehmensbewertungen im Ausland?

Jedes Unternehmen kann bewertet werden. Eine Unternehmensberatung in der Schweiz ist ebenso möglich wie eine Unternehmensbewertung im englischen Sprachraum. Allerdings müssen die jeweiligen Funktionen beachtet werden, die die Firmenbewertung erfüllen soll. Hiervon hängt die Wahl der Methode ab.

Grundlage der Unternehmensbewertung

Die Unternehmensbewertung gehört zur Disziplin der Bewertungslehre ist in mehr als einem Buch beschrieben. Eine Bewertung kann von Dienstleistern im Internet durchgeführt werden. Dann wird die Bewertung meist als pdf an den Auftraggeber versandt.

Welche Kennzahlen werden zur Unternehmensbewertung verwendet?

Die folgenden Kennzahlen sind von großer Bedeutung für die Unternehmensbewertung. Umsatzrentabilität, Umschlagshäufigkeit des Vermögens, Eigenkapitalquote, Schuldentilgungsdauer in Jahren, Cash-Flow in Prozent der Betriebsleistung, Debitorenziel in Tagen, Kreditorenziel in Tagen, Lagerdauer in Tagen und das Working Capital. Jeder dieser Faktoren wird nach einer bestimmten Formel berechnet.

Welche Methode wird zur Unternehmensbewertung eingesetzt?

Es gibt verschiedene Methoden zur Firmenbewertung. Bei der Frage, wie Unternehmensbewertung funktioniert, geht es darum, wie ddie einzelnen Komponenten eines Unternehmens berechnet werden. Die vier häufigsten Methoden sind hier aufgeführt:

  1. Steuerliche Methode der Unternehmensbewertung

    Steuerliche Unternehmensbewertungen werden häufig in Erbschafts- und schnekungsfragen angewandt und sind im Bewertungsgesetz der Finanzbehörden verankert. Sie hat ausschließlich die Steuerbilanzen der letzten drei Geschäftsjahre als Grundlage. Die Zukunft wird nicht betrachtet. Der Unternehmenswert für einen Verkauf wird nicht ermittelt. Die steuerliche Unternehmensbewertung wird meist für klein- und mittelständische Unternehmen durchgeführt.

  2. Ertragsorientierte Methoden der Unternehmensbewertung

    Hier wird durch eine Analyse der Vergangenheit eine Prognose für die Zukunft erstellt. Dabei werden die Chancen und die Risiken betrachtet und Stärken und Schwächen ermittelt. Die ertragsorientierte Methode ist sehr beliebt und kann auch für Hauptfunktionen genutzt werden wie Gutachterfunktion und ähnliche zwecke. Drei wichtige Fragen werden beantwortet:

    • Mit welchen Gewinn ist zukünftig zu rechnen?
    • Gibt es Risiken für den gewinn in der Zukunft?
    • Wie viel vom Gesamtgewinn steht dem Unternehmer zukünfig zur Verfügung?

    Investoren wissen eine Unternehmensbewertung nach diesem Ansatz zu schätzen. Die ertragsorientierte Unternehmensbewertung gehört zu den wichtigsten Methoden der Unternehmensbewertung.

  3. Substanzorientierte Methoden der Unternehmens-Bewertung

    Ziel des Substanzwertverfahrens ist, den Unternehmenswert zu ermitteln, der gebraucht würde, um die Firma in ihrer derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Ausstattung neu aufzubauen. Diese Methode kommt meist für Immobiliengesellschaften zur Anwendung.

  4. Vergleichsorientierte Methoden der Unternehmensbewertung

    Mit dieser Methode wird angenommen, dass ähnliche Unternehmen auf dem Markt einen ähnlichen Wert haben. Die Genauigkeit dieses Verfahrens ist nicht sehr hoch.

    Wer das Verfahren der Unternehmensbewertung selbst probieren möchte, braucht mindestens ein Praxishandbuch der Unternehmensbewertung, um die Grundsätze der Unternehmensbewertung nachvollziehen zu können.

    So verschieden wie die Arten der Unternehmensbewertung sind auch die Anlässe. Erbschaftsfragen, Verkäufe und die Suche nach einem Nachfolger sind mögliche Gründe für eine Firmenbewertung. Aber auch die Suche nach Investoren, Anträge auf Förderungen und Kreditanträge können eine Unternehmensbewertung notwendig machen.
    Im Praxishandbuch der Unternehmensbewertung sind die Quintessenz der Unternehmensbewertung und die Grundzüge der Unternehmensbewertung als PDF zusammengestellt. Inhalte sind:

    • Geschichte der Unternehmensbewertung
    • Jahrbuch der Unternehmensbewertung 2018
    • Methoden der Unternehmensbewertung nach Schultze
    • Zweck der Unternehmensbewertung
    • Recht der Unternehmensbewertung
    • Probleme der Unternehmensbewertung
    • Unternehmensbewertung Methoden.

    Rechner für die Unternehmensbewertung stehen auf einigen Internetseiten zur Verfügung, damit sich der Unternehmer einen ersten Überblick verschaffen kann. Hier gibt es meist auch ein anschauliches Beispiel für eine Unternehmensbewertung. Internationale Unternehmen erhalten in der Regel eine Unternehmensbewertung in englischer Sprache.

Unternehmensbewertungen selbstgemacht

Der Handel hält zahlreiche Bücher bereit, die auch dem Anfänger ermöglichen, eine Unternehmensbewertung durchzuführen. Dazu gehört:

  • Unternehmensbewertung für Praktiker

    Hier werden Formeln und Grundlagen kurz und prägnant erklärt. Wer gern sofort die Ärmel hochkrempelt und zur Tat schreitet, ist mit einer Information für Praktiker gut bedient. Ebenfalls gute Anleitungen, die nicht zu anspruchsvoll für den aktiven Unternehmer sind, sind die folgenden Typen.

  • Unternehmensbewertung für Dummies

    Die bekannte Sachbuchreihe erklärt Firmenbewertung Methoden und Grundlagen sehr anschaulich mit vielen Bebilderungen und leicht zu lesen. Es handelt sich um ein sehr umfassendes Buch für Einsteiger in die Firmenbewertung.

  • Unternehmensbewertung für Investoren

    Nicht nur Unternehmer wollen wissen, was ihr Unternehmen wert ist. Sehr interessant ist eine Unternehmensbewertung für Investoren. Sie wollen wissen, wie wertvoll das Unternehmen ist, in das sie ihr Geld stecken.

  • Unternehmensbewertung für Juristen

    Juristen nehmen Firmenbewertungen für die Gutachterfunktion ein. Sie sollten daher zusätzliches Wissen über Firmenbewertungen haben. Ein Nachschlagewerk, dass bei Firmenbewertungen schnell zur Hand ist, hilft, keine rechtlichen Vorgaben zu übersehen.

  • Unternehmensbewertung für die Praxis

    Bewertungslehre als Gegenstand eines Hochschulstudiums ist zuerst ein theoretisches Modell, dass sich mit Methoden und Berechnungen der Firmenbewertung befasst. Wer jedoch in der Praxis seinem Unternehmen genau hinter die Kulissen schauen will, muss eine praktische Bewertung durchführen.

  • Unternehmensbewertung für Schweizer KMU

    Rechtsgrundlagen sind nicht überall identisch. Sobald ein Unternehmen bewertet wird, dass sich nicht in Deutschland befindet, müssen Besonderheiten berücksichtigt werden. Das gilt vor allem auch bei Firmenbewertungen für kleine und mittlere Unternehmen.

Die einschlägige Fachliteratur richtet sich sehr konkret an die Angehörigen verschiedener Zielgruppen. Nur so kann jeder Interessierte die Anleitung erhalten, die er sucht. Es gibt demnach Anleitungen zur "Unternehmensbewertung für Arbeitnehmer", "Unternehmensbewertung für steuerliche Zwecke", "Unternehmensbewertung für Start-ups" und "Unternehmensbewertung für Verkauf".

Welche Situationen können eine Unternehmensbewertung veranlassen?

Nicht nur geschäftliche, sondern auch private Anlässe können eine Unternehmensbewertung notwendig machen. So ist es üblich, eine Unternehmensbewertung bei Scheidung oder Ausscheiden des Seniors durchzuführen. Die Unternehmensbewertung bei Verkauf und die Unternehmensbewertung bei Strukturmaßnahmen und Insolvenzrisiko ist ebenso üblich wie eine Unternehmensbewertung bei Mergers & Acquisitions (Fusionen, Übergabe etc.) und eine Unternehmensbewertung bei atmender Finanzierung und Insolvenzrisiko.

Unternehmensbewertung bei Verlust und Spaltung

Im Falle einer Scheidung oder eine Erbschaft kann es zu einer Spaltung eines Unternehmens kommen. In diesem Fall muss eine Unternehmensbewertung durchgeführt werden. Die getrennten Anteile können sonst nicht berechnet und ermittelt werden. Das gilt auch für die Unternehmensbewertung bei negativem Cash Flow. Auch Unternehmen, die verschuldet sind, können auf der Basis einer Unternehmensbewertung unter Umständen wieder in die Erholungsphase gelangen. Deshalb wird in solchen Fällen eine Unternehmensbewertung bei variablem Verschuldungsgrad durchgeführt.

Wenn das Unternehmen neue Power braucht

Eine Unternehmensbewertung bei M&A-Transaktionen ist für alle Beteilgten notwendig, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Wenn ein Käufer oder ein Teilhaber sich in das Unternehmen einbringen will, wir er wie ein Investor völlige Transparenz hinsichtlich des Unternehmens verlangen.

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Welche Funktionen haben Firmenbewertungen?

Die Funktionen der Firmenbewertungen orientieren sich an verschiedenen Grundlagen der Bewertungslehre. Demnach gibt es zwei Hauptrichtungen, die die objektive und die subjektive Bewertungslehre vertreten. In der Praxis ist jedoch die funktionale Bewertungsslehre vorherrschend. Der Sinn liegt darin, dass es unteschiedliche Anlässe für Firmenbewertungen gibt. Dieser moderne Ansatz, Firmenbewertungen zu berechnen, enstand an der Universität Köln. Sie wird auch als Kölner Schule der Bewertungslehre bezeichnet. Die Methoden werden hier dem Zweck angepasst, es wird ermittelt, welche Funktion die Firmenbewertung erfüllen soll. Der Anlass der Bewertung hat damit einen wesentlichen Einfluss auf die Wahl des Bewertungsverfahrens. Es wird zwischen Hauptfunktionen und Nebenfunktionen unterschieden. Dabei sind die Hauptfunktionen auch in der Methode der Bewertung vorgegeben. Nicht jede Methode ist in einer Hauptfunktion ausreichend. Die Nebenfunktionen haben einen geringeren Stellenwert. Der Bewerter muss in einer Nebenfunktion nicht Wirtschaftsprüfer sein.

Hauptfunktionen: Die Gutachterfunktion

Hier geht es um die Ermittlung des objektivierten Unternehmenswertes. Dieser Begriff wurde durch das Institut der deutschen Wirtschaft eingesetzt. Die Bewertungen sind unabhängig von subjektiven Wertvorstellungen der beteiligten Parteien. Bei dieser Funktion geht es um die Ermittlung eines klar definierten Ertragswerts. Im Falle der Funktion als Gutachten muss ein Wirtschaftsprüfer die Firmenbewertung berechnen und verantworten.

Steuerbemessungsfunktion

Erbschaft- und Schenkungsteuerzwecke fallen auch für Unternehmen, die vererbt werden, an. Bei dieser Nebenfunktion stehen die Steuerpflichten im Vordergrund. Die Methode gleicht dem Ertragswertverfahren für Firmenbewertungen. Diese Funktion gilt auch für Freiberufler und selbstständige Einzelunternehmer.

Die Entscheidungsfunktion

Diese Funktion kommt bei Käufen, Verkäufen und Beteiligungen in Frage. Der Wert der Firma wird in einer Firmenbewertung berechnet, damit potenzielle Geldgeber eine Entscheiungshilfe haben. In Streitfragen hat die Firmenbewertung für KMU und die Firmenbewertung für Großunternehmen eine wichtige Funktion. Bei der Fimenbewertung als Entscheidungsfunktion ist der Entscheidungswert. Er ergibt sich, wenn die Firmenbewertung unter den Vorgaben der Entscheidungsfunktion durchgeführt wurde. In diesen Fall ist eine Firmenbewertung für KMu ebenso möglich wie eine Firmenbewertung bei Scheidung, eine Firmenbewertung bei Insolvenzrisiko oder eine Firmenbewertung bei Spaltung. Der ermittelte Entscheidungswert gibt Auskunft über den Grenzwert der Firma, der Bezogenheit zum Anlass (Spaltung, Fusion, Insolvenz etc.) und der Abhängigkeit vom Unternehmer, dem Bewertungssubjekt. Die Aussagen können einem möglichen Interessenten klare Angaben darüber machen, ob das betreffende Unternehmen zum Beispiel einen Inhaberwechsel verkraftet oder nicht. Das ist vor allem wichtig bei einer Firmenbewertung für ein Start-up. Oft sind junge Start-ups an die Personen ihrer Gründer gebunden. Ein Kauf mit Inhaberwechsel und Geschäftsführerwechsel führt dann dazu, dass die Umsätze einbrechen. Aus diesem Grund bleibt auch nach dem Verkauf einer Firma oft die alte Besetzung der Positionen erhalten. Bei dieser Funktion geht es um die Ermittlung eines klar definierten Ertragswerts. Im Falle der Funktion als Entscheidungsfaktor muss ein Wirtschaftsprüfer die Firmenbewertung berechnen und verantworten.

Vermittlungs- und Schiedsgutachterfunktion

Als Vermittler tritt der Bewerter eines Unternehmens grundsätzlich auf, wenn zwischen zwei oder mehr beteiligten Parteien ein Konflikt besteht. Hier kann es sich um Erben halten oder eine Erbengemeinschaft oder auch eine Paarbeziehung, die durch die Scheidung das Unternehmen verkaufen will. Hat die Firmenbewertung eine Vermittlungsfunktion oder dient der Wert als Grundlage für eine Schiedsgutachterfunktion, wird ein Arbitriumwert benannt. Dieser Wert ist als Schiedswert oder Einigungswert zu sehen. Er muss im Überschneidungsbereich der Entscheidungswerte liegen. Außerdem müssen alle beteiligten Parteien ihn als Seiten als akzeptabel sehen. Die Methode der Firmenbewertung für diese Funktion ist das Ertragswertverfahren. Bei dieser Funktion geht es um die Ermittlung eines klar definierten Ertragswerts. Im Falle der Funktion als Vermittler muss ein Wirtschaftsprüfer die Firmenbewertung berechnen und verantworten.

Argumentationsfunktion

Die Argumentationsfunktion lässt schon an ihrem Namen erkennen, welchen Zweck sie verfolgt. Hier geht es um Argumente bei Preisverhandlungen, Spaltungen und Fusionen. Der Bewerter stellt den Wert der Firma fest, bevor Verhandlungen aufgenommen werden. Er gibt den Wert der Firma als Substanzwert oder als Ertragswert an. Es ist möglich, dass bei bedeutenden Verhandlungen mit hohem Kapitalaufkommen auch alle Beteiligten Parteien eigene Bewerter beauftragen. Sollte die Argumentationsfunktion nicht zu einem Ergebnis führen, kann die Gutachterfunktion zusätzlich gefordert werden. Die Argumentationsfunktion ist nicht an einen Wirtschaftsprüfer gebunden.

Informationsfunktion

Hier geht es darum, durch die Firmenbewertung wichtige und wahre Informationen über die Firma zu bekommen. Sobald das Unternehmen das Kapital erhöhen will, spielt diese Funktion eine große Rolle. Banken und Investoren nutzen die Informationsfunktion.

Der HDB-Online-Unternehmenswertrechner (nach traditionellen Verfahren)

Traditionelle Berechnungsmethoden empfehlen sich für die Bewertung kleinerer Unternehmen. Sie basieren nicht auf theoretischen Überlegungen, sondern orientieren sich an praktischen Erfahrungen. Sie gehen davon aus, dass das zu verkaufende Unternehmen einen ähnlichen Wert erzielt wie ein vergleichbares Unternehmen, das in der Vergangenheit veräußert wurde. Daran anknüpfend geben sie eine Prognose für zukünftige Unternehmensverkäufe ab. Die Berechnungsmethoden sind „Faustregeln“, die als grobe Orientierung gelten. Der tatsächliche Marktwert von Unternehmen richtet sich auch nach anderen Faktoren, beispielsweise nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage. Die Akzeptanz von Unternehmensbewertungen steigt, wenn sie mit Fakten untermauert ist. Dies bedeutet, dass eine Unternehmensbewertung nur solide ist, wenn man sie mit Statistiken und Faktenwissen untermauert. Typische Daten, die in eine Unternehmensbewertung einfließen, sind Marktdaten, Kaufpreise ähnlicher Unternehmen und angenommene Gerichtsvergleiche.

Füllen Sie die folgenden Felder aus, um die Ergebnisse zu den jeweiligen Bewertungsverfahren zu erhalten.

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Wert des nicht-betriebs-notwendigen Vermögens (saldiert)

1.1 Ertragswert-Verfahren Formel der ewigen Rente

Das Ertragswertverfahren, auch als „Formel der ewigen Rente“ bezeichnet, bezieht den Kapitalisierungszins ein. Das Verfahren hat den Nachteil, dass schon geringe Abweichungen zu starken Wertveränderungen führen. Der Anwender bezieht sich bei der Berechnung auf aktuelle und zukünftige Unternehmenserträge. Es gilt der Grundsatz, dass der Kaufpreis mit den zu erwartenden Gewinnen ansteigt. Da es sich um eine Zukunftsprognose handelt, zieht der Anwender der Berechnungsmethode frühere Umsatzeinbußen ab. Dazu gehören Verluste, die durch mangelnde betriebswirtschaftliche Fähigkeiten im Management verursacht wurden oder Verdienstausfälle wegen Krankheit. Die Berechnung erfolgt unter Bezugnahme auf die Richtsatzsammlungen der Berufsverbände und der Finanzverwaltung. Der Anwender legt den Durchschnittsumsatz der letzten drei Jahre zugrunde oder bezieht sich auf Einzelaufstellungen. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist nur einer von vielen Faktoren. Der Anwender bezieht auch überschüssiges Betriebsvermögen mit ein, beispielsweise überschüssige Liquiditätsreserven, Immobilien und Luxusgegenstände.

1.2 Buchwert-Verfahren

Bei vielen Freiberuflern ist die Anwendung des Buchwert-Verfahrens im Gesellschaftsvertrag verankert. Das Buchwert-Verfahren dient als Grundlage für viele andere Verfahren. Das Buchwert-Verfahren berechnet den Unternehmenswert nach den Buchwerten der Unternehmensgegenstände. Da der eingetragene Buchwert oftmals vom tatsächlichen Buchwert abweicht, ist das Verfahren relativ unzuverlässig. Es bietet jedoch den Vorteil, dass kaum Bewertungsspielräume existieren. Die Gerichte betrachten das Buchwert-Verfahren bei der Berechnung einer Abfindung als sittenwidrig. Deshalb kommt es nur in bestimmten Situationen zum Tragen.

1.3 Substanzwert-Verfahren

Das Substanzwert-Verfahren berechnet den Unternehmenswert auf der Grundlage des Eigenkapitals. Der Anwender addiert den Wert vorhandener Vermögensgegenstand zu einer Summe. Anschließend zieht er die Verbindlichkeiten, d.h. die Schulden der Gesellschaft von diesem Wert ab. Die Formel ist relativ simpel: Vermögen minus Verbindlichkeiten. Die offenen Forderungen der Gesellschaft bleiben unberücksichtigt. Das Substanzwert-Verfahren kommt bei der Übernahme von Handwerksbetrieben und in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz. Es findet bei der Besicherung von Bankdarlehen und der Ermittlung des Finanzbedarfs im Rahmen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung Berücksichtigung. Beim Substanzwert-Verfahren bezieht der Anwender „stille Reserven“ ein, darunter die Qualifikationen der Mitarbeiter, der vorhandene Kundenstamm, das Know-how und der Ruf des Unternehmens.

1.4 Mittelwert-Verfahren

Das Mittelwert-Verfahren ist die bekannteste Methode zur Ermittlung des Unternehmenswerts. Dabei kommt oftmals die Schmalenbach-Formel zum Einsatz. Der Anwender addiert die Hälfte von Ertragswert und Substanzwert. Die Praktiker-Methode bietet den Vorteil, dass sie eine sehr einfache Berechnung ermöglicht. Sie vereint die Vorteile des Ertrags- und Sachwert-Verfahrens und gleicht deren Nachteile stellenweise aus.

1.5 Übergewinn-Kapitalisierung

Bei der Übergewinn-Kapitalisierung legt der Anwender die zukünftigen Gewinne eines Unternehmens zugrunde. Er berechnet zunächst, ob und in welcher Höhe das Unternehmen zukünftige Zinsen auf sein Vermögen erwirtschaftet. Diese Verzinsung zieht er vom Jahresüberschuss ab und legt den restlichen Jahresüberschuss als Berechnungsgrundlage zugrunde. Der Anwender der Bewertungsmethode bezieht Zuschläge für Risiken ein.

1.6 Übergewinn-Abgeltung

Bei der Übergewinn-Abgeltung erfolgt eine befristete Kapitalisierung des Jahresüberschusses. Die Berechnungsmethode kommt häufig bei Unternehmen mit einer befristeten Ertragserwartung zur Anwendung. Eine verminderte Ertragserwartung kann auf auslaufende Mietverträge oder Patente zurückzuführen sein. Der Anwender berechnet die Differenz von Ertrag und Sachwert-Verzinsung mit der Anzahl der befristeten Jahresgewinne.

1.7 Stuttgarter Verfahren

Das Stuttgarter Verfahren fußt auf dem Steuerrecht. Dort wird es zur Bewertung unnotierter Gesellschaftsanteile genutzt. Die zukünftige Entwicklung der Einnahmen orientiert sich am bereinigten Gewinn der letzten drei Jahre. Der Kapitalisierungszinssatz beträgt neun Prozent, die Kapitalisierung ist auf fünf Jahre befristet.

1.8 Schweizer Verfahren

Der Name des Schweizer Verfahrens stammt von seinem Anwendungsgebiet - es wird hauptsächlich in der Schweiz angewendet. Es handelt sich um ein Mittelwert-Verfahren bei dem der Ertragswert zu zwei Dritteln einfließt, der Sachwert jedoch nur zu einem Drittel.

1.9 Wiener-Verfahren

Das Wiener Verfahren ähnelt dem Mittelwert-Verfahren und wird hauptsächlich in Österreich angewendet. Es ist stark vereinfacht und soll eine einfache steuerliche Bewertung ermöglichen.

1.10 Umsatzverfahren

Das Umsatzverfahren kommt hauptsächlich bei Freiberuflern wie Architekten, Ärzten, Rechtsanwälten und Steuerberatern zum Einsatz. Der Wert des Unternehmens berechnet sich nach seinen Umsätzen, die mit einem branchenüblichen Erfahrungssatz zu multipliziert sind.

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Gesamtergebnis der Rechnung - Die Firmenbewertung auf die Schnelle (Mittelwert aller Ergebnisse)

Die Unternehmenswertberechnung führte zu einem Wert des Gesamtunternehmens von: . 💶

Wenn Sie als Unternehmer ohne Anlass herausfinden wollen, was Ihre Firma wert ist, berechnen Sie den operativen Gewinn. Ein wesentlicher Bestandteil jeder Firmenbewertung ist die Betrachtung eines nachhaltigen operativen Gewinns. Dieser wird als bereinigtes EBIT bezeichnet. Gewinn vor Zinsen und Steuern ist hierfür die Grundlage. Von dieser Basis werden alle eigentümerspezifischen Ausgaben, außerordentliche Kosten, steuerlich motivierte Anpassungen und ähnliche Posten herausgerechnet.