Holdinggesellschaft gründen

Holding gründen - Definition, Ablauf, Kosten und Vorteile

Was ist eine Holding / Holdinggesellschaft

Eine Holding, auch als Dachgesellschaft, Holding-Organisation oder Holding-Gesellschaft bezeichnet, ist ein Unternehmen. Es verfolgt den ausschließlichen Betriebszweck, Kapitalbeteiligungen an Gesellschaften zu halten.

Allgemeines

Die Gründer einer Holding legen ihren Betriebszweck fest. Sie haben drei Wahlmöglichkeiten - sie dürfen ein Dienstleistungs-, Produktions- oder Handelsunternehmen gründen. In handelsrechtlicher Hinsicht darf die Holding sämtliche Maßnahmen ergreifen, die ihren Betriebszweck fördern. Darunter fällt insbesondere der Erwerb von Beteiligungen an anderen Unternehmen. Es existieren zwei Arten von Holdings:

  1. Beteiligungsholding: Die Beteiligungsholding erwirbt Beteiligungen. Diese bilden den Schwerpunkt des Unternehmens.
  2. Mischholding: Eine Mischholding erwirbt zwar auch Beteiligungen. Diese sind aber nicht der hauptsächliche Unternehmensgegenstand.

Holdinggesellschaft: Ein Beispiel

In Deutschland haben sich viele bekannte Unternehmen unter dem Dach einer Holding vereint. Dazu zählen die Media-Saturn-Holding GmbH und die Metro AG. Außerdem sind auch die Exxon Mobil Central Europe Holding GmbH und die Heraeus Holding GmbH in Form einer Holding gestaltet.

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Geschichte

Die Holdinggesellschaft ist die älteste Form der Unternehmensorganisation. Das Wachstum von Unternehmen und die Übernahme fremder Konzerne ist dem Kapitalismus immanent. Deshalb entstand schon sehr früh die Notwendigkeit, verschiedene Unternehmen zu einer Einheit zusammenzufassen. Die Wurzeln der Holding liegen in den USA und in England. Das Grundprinzip der Holding liegt darin, Beteiligungen an anderen Unternehmen zu verwalten. Das Wort "Holding" stammt vom Englischen Wort "holding" ab und bedeutet übersetzt in etwa "Besitzverwaltung". In den 1870er Jahren entstanden in den USA die ersten Trusts. Das Verwaltungsgremium der Trusts (Board of Trustees) befasste sich ausschließlich mit der Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen. Als die Regierung Trusts in den 1890er Jahren verbot, umgingen findige Unternehmer das Gesetz. Sie gründeten Holding Companies: Die wohl berühmteste Gründung fand im Jahr 1989 mit der "Standard Oil Company of New Jersey Holding" statt, der Vorgängerin der "Standard Oil Trust". In Deutschland gründeten sich die ersten Holdings im Jahr 1886. Obwohl die Steuergesetze die Gründung von Holdings mit Sitz in Deutschland verboten, gewannen sie zunehmend an Einfluss. Im September 1993 verbesserte schließlich das Standortsicherungsgesetz die Stellung der Holdings.

Holding-oder-Beteiligungsgesellschaft

Eine Holdinggesellschaft gründen/ Wie gründe ich eine Holding?

Holding gründen: Der Ablauf

Die Gründung einer Holding erfordert mindestens zwei Unternehmen. Als Unternehmensform kommen UGs, AGs, GmbHs, Limiteds und auch Mischformen in Betracht. Für die Gründung einer Holding bestehen drei Möglichkeiten. Bei der ersten Variante erfolgt die Neugründung von mindestens zwei Unternehmen, die eine Holding bilden. Bei der zweiten Variante verschmelzen ein bestehendes und ein neues Unternehmen. Und bei der dritten Variante verschmelzen zwei bestehende Unternehmen zu einer Holding. Bei der Gründung einer Holding stellt eines der Unternehmen die Muttergesellschaft dar. Sie ist - zum Schutz des Namens - beim Marken- und Patentamt anzumelden. Anschließend ist eine Tochtergesellschaft zu gründen. Die Gründung ist mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Die haftungsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorteile sind aber zumeist derart vorteilhaft, dass sich die Gründung lohnt.

Holding nachträglich gründen

Die nachträgliche Gründung einer Holding ist problemlos möglich. Es besteht die Möglichkeit, bestehende und neue Unternehmen zu einer Holding zusammenzufassen. Der damit verbundene Anmeldungsprozess ist komplex und kostspielig. Außerdem sind viele rechtliche Hürden zu beachten, weshalb die Gründung durch Experten erfolgen sollte.

Holding im Ausland gründen

Die Gründung einer Holding im Ausland ist jederzeit möglich. Sinn und Zweck einer Holding-Gründung im Ausland liegen in der steueroptimierten Übertragung von Gewinnen. Deutsche Unternehmen, die in den USA Gewinne erwirtschaften, können die Quellsteuer beispielsweise von 30 auf nahezu nur 5 Prozent senken. Die Gründung von Holdings im Ausland erfordert eine hohe Expertise, da sowohl das deutsche als auch das ausländische Recht zu beachten ist.

Holding gründen: Kosten

Die Kosten für die Gründung einer Holding fallen sehr unterschiedlich aus. Es kommt darauf an, ob bereits Unternehmen existieren oder neue Unternehmen zu gründen ist. Einige Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder die AG haben ein Mindest-Kapital, das einzuzahlen ist. Dieses beträgt bei der AG 50.000 Euro und bei der GmbH 25.000 Euro. Bei der UG reicht hingegen ein Mindest-Stammkapital von einem Euro aus. Dafür sind bei der UG aber auch Kosten von etwa 800 Euro im Jahr zu entrichten. Die UG ist zumeist nicht operativ tätig, muss aber dennoch Steuererklärungen und Jahresabschlüsse erstellen. Außerdem benötigt sie eine Handelsregister-Nummer und muss ein Bankkonto führen. Weiterhin fallen Mitgliedsbeiträge für die IHK an.

Steuersparen mit einer Holdingstruktur

Durch die Gründung einer Holding lassen sich Steuern sparen. Tochtergesellschaften, die Gewinne erwirtschaften, führen sie an die Muttergesellschaft ab. Diese Gewinne sind zu 95 Prozent steuerfrei - außerdem erwirtschaftet die Tochtergesellschaft aus steuerlicher Sicht keine Einnahmen. Als Bemessungsgrundlage für die Steuern zieht der Staat lediglich die fünf Prozent heran, die mit 30 Prozent besteuert werden. Unter dem Strich sind also nur noch 1,5 Prozent Steuergelder zu zahlen. Das Geld steht nun für Auszahlungen und Investitionen zur Verfügung. Dabei sind verschiedene Besonderheiten zu beachten, die durch Juristen und Steuerberater zu prüfen sind.

Steuersparen mit einer Holdingstruktur

Eine Holding hat verschiedene Steuern abzuführen. Darunter fallen die Holding Gewerbesteuer und die Holding Körperschaftssteuer. Die Holding Gewinnabführung ist ein gutes Holding Gesellschaft Beispiel für eine steueroptimierte Gestaltung von Unternehmen. Eine Immobilien Holding gründen, ist beispielsweise für den Bausektor von Vorteil. Beim Holding kaufen, sparen Unternehmer immense Geldsummen ein. Der Gründungsprozess wird übersprungen und die Holdingstruktur besteht bereits. Die Kapitalgesellschaften, die in der Holdinggesellschaft integriert sind, entfalten eine sofortige Haftungsbeschränkung. Dazu ist lediglich eine Übertragung der Holdingstruktur auf den Käufer notwendig.

Wann ist die Gründung einer Holding sinnvoll?

Die Gründung einer Holding ist in verschiedenen Situationen von Vorteil. Die Holdinggesellschaft vereint viele Gründer oder Unternehmen unter einem Dach. Sollten sich mehrere Gründer finden, die eine Geschäftsidee umsetzen möchten, so kann jeder Gründer in die gemeinsame Tochtergesellschaft Kapital einbringen. Neben den steuerlichen Vorteilen profitieren die Gründer einer Holdinggesellschaft von einem besonderen Haftungsschutz. Die Muttergesellschaft haftet in der Regel nicht für die Tochtergesellschaft. Obwohl die Konzerne de facto verbündelt sind, stellt jedes Unternehmen eine eigene Einheit dar. Risikoreiche Unternehmen lassen sich über eine Holdingstruktur bequem auf eine Tochtergesellschaft ausgliedern. Dies begrenzt das Risiko ungemein. Die Gründung einer Holding ist auch sinnvoll, um Vertriebsvermögen vor einem Zugriff Dritter zu schützen. Die Holdinggesellschaft hat in diesem Fall nur die Aufgabe, Computer, Büromöbel und Baumaschinen zu verwalten. Sie stellt das physische Betriebsvermögen für die Tochtergesellschaften zur Verfügung. Sollte eine Tochtergesellschaft insolvent gehen, ist das physische Betriebsvermögen vor einem Zugriff durch Dritte geschützt.

Rechtsfragen zu einer Holdinggesellschaft

Die Holding als Gesellschaftsform ist nicht im deutschen Recht geregelt. Holdings sind nicht an eine Rechtsform gebunden. Viele Gründer bevorzugen jedoch Kapitalgesellschaften wie die GmbH oder die AG.( Wie gründe ich eine GmbH? )Der Hauptzweck der Holding ist auf die Beteiligung an einem oder mehreren Unternehmen ausgerichtet. Es gibt nur wenige Gesetze, die die Holding beiläufig erwähnen. Beispielsweise beschreibt § 18 I S.1 AktG die Holding, indem er von einem "herrschenden Unternehmen" spricht. In der Realität hält die Holding zumeist sehr große Unternehmensbeteiligungen. Diese ermöglicht ihr die Ausübung einer konzernrechtlichen Einflussnahme. Faktisch kontrolliert sie über ihre Beteiligungen recht viele Unternehmen. Oftmals nimmt die Holding auch eine betriebliche Funktion in ihren Beteiligungsunternehmen wahr, beispielsweise indem sie ein Aufsichtsratsmitglied entsendet. Die deutschen Spezialgesetze erwähnen verschiedene Spezialformen der Holding, beispielsweise die Versicherungsholdinggesellschaft in § 7 Nr. 31 VAG und die gemischte Finanzholding, vgl. § 2 X FKAG. Das Gesetz spricht indirekt von Tochterkonzernen, die in einem Mutterkonzern zusammengefasst sind.

Holding Unternehmensverträge

Die Holding schließt mit Unternehmen, die sie über Beteiligungen beeinflusst, Verträge ab. Sinn und Zweck dieser Verträge liegen darin, das Unternehmen zu beherrschen. Die Holding reißt die Leitungsmacht an sich und zieht betriebliche Funktionsbereiche wie Organisation, Absatz, Finanzierung und Beschaffung an sich heran. Durch die Übermacht der Holding hat diese die Möglichkeit, ihre Ansichten auch gegen den Willen des beherrschten Unternehmens durchzusetzen. In Aktiengesellschaften trifft normalerweise der Vorstand die Geschäftsführungsentscheidungen. Die Holding ersetzt die Geschäftsführungsbefugnis des Vorstands nach § 73 AktG über § 308 I AktG durch eine eigene Entscheidungsbefugnis. Durch diesen Vorgang ordnet sich das beherrschte Unternehmen unter und gliedert sich in den Konzern ein.

Beteiligungsquote

Der Einfluss einer Holding hängt von der Höhe ihrer Beteiligungsquote ab. Manche Holdings schließen auch Verträge ab, um ihren Einfluss auf das zu beherrschende Unternehmen zu steigern. Die meisten Holdings streben eine Beteiligungsmehrheit an, um ihren Einfluss auf der Hauptversammlung so groß wie nur möglich zu gestalten. Die absolute Mehrheit bietet ihnen die Möglichkeit, Mehrheitsbeschlüsse in ihrem Sinne zu fassen. Diese beginnt ab einer Beteiligungsquote von 50 Prozent. Da der Großteil der Aktien zumeist gestreut ist, ist eine Einflussnahme schon oft mit einer weitaus geringeren Beteiligungsquote möglich.

Sinn und Zweck einer Holding

Eine Holding bietet Unternehmen vielseitige Vorteile. Sie sorgt dafür, dass die einzelnen Standorte des Unternehmens finanziell unabhängig sind. Durch die Eigenbeteiligung am Konzern sind die Mitarbeiter motiviert. Außerdem ist die Marke unter einem einheitlichen Dach zusammengefasst und profitiert von steuerlichen Vorteilen. Bei der Ausschüttung von Gewinnen von der Tochtergesellschaft an den Mutterkonzern profitieren Unternehmen von einer steuerlichen Begünstigung.

Zweck

Eine Holding dient der Strukturierung von Konzernen. Sie verbindet viele verschiedene Unternehmen und erleichtert die Kontrolle über die einzelnen Gesellschaften. Holdings schaffen sehr oft Steuervorteile, insbesondere wenn sich einzelne Tochtergesellschaften im Ausland befinden. Sie ermöglichen die Umgehung von Kapitalbeteiligungsgrenzen, indem sie Beteiligungen auf verschiedene Unternehmen ausgelagern. Der Größen- und Spezialisierungsvorteil ist in wirtschaftlicher Hinsicht von Vorteil. Die einfache Integration akquirierter Unternehmen vereinfacht den Konzernaufbau. Tochtergesellschaften haben über die Zusicherung ihres Mutterkonzerns die Möglichkeit, ihre Bonität zu erhöhen. Dies erleichtert die Kreditaufnahme bei Banken.

Die konzernrechtliche Bezeichnung der Holdinggesellschaft ist

Die Arten der Holdinggesellschaften

Die konzernrechtliche Bezeichnung der Holdinggesellschaft ist "Muttergesellschaft". Das Unternehmen, das über Beteiligungen beherrscht wird, heißt entsprechend Tochtergesellschaft. Die Einordnung einer Holding erfolgt nach ihrer Funktion und dem Aufbau der Hierarchie.
Folgend werden die verschiedenen Arten von Holdinggesellschaften aufgelistet. Im Anschluss werden diese näher erläufert. Sollten Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns einfach.

Operative Holding (Stammhauskonzern)

Die operative Holding ist die traditionelle Organisationsform von Großunternehmen. Die Holding entfaltet als Muttergesellschaft geschäftsführende Aktivitäten. Sie ist am Markt tätig und nimmt am operativen Geschäft teil. Der Erwerb von Tochtergesellschaften dient lediglich zur Unterstützung ihrer geschäftlichen Tätigkeiten. Die Tochtergesellschaften sind deshalb wesentlich kleiner als die Muttergesellschaft selbst. Sie hängen personell, strukturell und strategisch von ihr ab. Die Konzernzentrale überwacht die Tochtergesellschaft intensiv. Die operative Holding findet sich insbesondere bei Konzernen mit einer hohen Marktmacht, die ihr Geschäft breit diversifizieren.

Management-Holding

Die operative Holding ist die traditionelle Organisationsform von Großunternehmen. Die Holding entfaltet als Muttergesellschaft geschäftsführende Aktivitäten. Sie ist am Markt tätig und nimmt am operativen Geschäft teil. Der Erwerb von Tochtergesellschaften dient lediglich zur Unterstützung ihrer geschäftlichen Tätigkeiten. Die Tochtergesellschaften sind deshalb wesentlich kleiner als die Muttergesellschaft selbst. Sie hängen personell, strukturell und strategisch von ihr ab. Die Konzernzentrale überwacht die Tochtergesellschaft intensiv. Die operative Holding findet sich insbesondere bei Konzernen mit einer hohen Marktmacht, die ihr Geschäft breit diversifizieren.

Strategie-Holding

Eine Strategie-Holding ist im weitesten Sinne eine Management-Holding. Strategische Holdings dienen dazu, eine Unternehmensgruppe in ihrer Gesamtheit nach außen hin zu präsentieren. Sie fassen viele Unternehmen unter einer Dachmarke zusammen. Die Unternehmenszentrale fasst die strategischen Konzepte zusammen. Die Strategie-Holding findet sich in allen Branchen wieder, insbesondere im Einzelhandel und im Bausektor.

Finanzholding oder Vermögensholding

Die Finanzholding ist auf die Verwaltung von Gesellschaftsvermögen ausgerichtet. Sie ist rein verwaltend tätig und greift nicht in die strategische Leitung oder das operative Geschäft ein. Der Einfluss einer Finanzholding entsteht mittelbar durch die Zuteilung finanzieller Ressourcen. Viele Finanzholdings sind keine Konzerne im klassischen Sinne, sondern haben derart wenig Einfluss, dass sie nur noch als Vermögensverwaltungsgesellschaft auftreten. Diese Form der Finanzholding nennt sich Beteiligungsgesellschaft. Zumeist handelt es sich um ein reines Unternehmenskonstrukt, das über kein Personal verfügt. Viele Konzerne gründen Finanzholdings nur, um ihrer Konzernabschlusspflicht nachzukommen. Außerdem dient die Finanzholding der Strukturierung der Unternehmensgruppe und der Vorbereitung von Unternehmenskäufen. Manchmal möchte ein Unternehmen auch nur einen renommierten Firmennamen aufrechterhalten.

Organisatorische oder strukturelle Holding

Holdings dienen der internen Organisation. Bahnunternehmen greifen vermehrt auf organisatorische Holdings zurück, um ihre Personen- und Frachttransporte zusammenzufassen. Der grundlegende Vorteil einer organisatorischen Holding liegt darin, dass sie die Organisation komplexer Unternehmensstrukturen ermöglicht.

Holdingstruktur/ Strukturen einer Holdinggesellschaft

Eine Holdingstruktur bietet verschiedene Vorteile. Die Umwandlung in eine Holding lohnt sich erfahrungsgemäß nur für Unternehmen, die eine gewisse Komplexität aufweisen. Je größer und diversifizierter ein Unternehmen ist, desto attraktiver erscheint die Umwandlung in eine Holding. Eine Holding bietet sich beispielsweise an, wenn ein Unternehmen in zwei verschiedenen Geschäftsfeldern aktiv ist. Dann ermöglicht die Struktur der Holding eine klare Trennung der beiden Unternehmenssparten. Wie die Struktur einer Holding genau aussieht, hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist im Einzelfall zu bewerten.

Hierarchie

Die Hierarchie in Konzernstrukturen folgt einem festen Schema. Üblicherweise gibt es eine Dachholding, die an oberster Stelle steht. Sie ist die Muttergesellschaft und hält über Zwischenholdings direkt oder indirekt Beteiligungen. Die Leitung der Unternehmen erfolgt über die jeweiligen Tochtergesellschaften. Diese sind für das operative Geschäft des Konzerns verantwortlich. Holdinggesellschaften beabsichtigen, über ihre Tochterunternehmen Synergieeffekte zu erzeugen.

Definition Dachgesellschaft

Eine Dachgesellschaft ist eine Holdinggesellschaft, die aus Mutter- und Tochtergesellschaften besteht. Das Dach steht sinnbildlich für die herausgehobene Rolle der Muttergesellschaft, die ihre Tochtergesellschaften unter sich vereint. Das Konzept der Dachgesellschaft entwickelte sich in den USA und gilt als Vorläufer des Trusts.

Muttergesellschaft : Die Muttergesellschaft ist die Gesellschaft, die die Tochtergesellschaften kontrolliert.

Trust: Definition

Ein Trust ist ein Zusammenschluss mehrerer Unternehmen über eine vertragliche Vereinbarung. Das Ziel eines Trusts liegt darin, ein Produktions- oder Marktmonopol zu bilden. Dies soll dazu dienen, den Wettbewerb zwischen ihnen auszuschalten und die Preise zu erhöhen. Viele Unternehmen geben durch ihre Eingliederung in einen Trust ihre Selbstständigkeit auf. Die Geschäftsführungsbefugnis liegt dem folgend bei Treuhändern der Holdinggesellschaft. Im Gegenzug erhalten sie eine Beteiligung auf die Gewinne des Trusts.

Holding oder Beteiligungsgesellschaft

Zwischen einer Holding und einer reinen Beteiligungsgesellschaft gibt es Unterschiede. Eine Holding kann auf mannigfaltige Weise gestaltet sein, beispielsweise operativ oder verwaltend. Die Beteiligungsgesellschaft dient der reinen Erwirtschaftung von Gewinnen. Dies erfolgt in erster Linie durch den Kauf und Verkauf von Aktien. Beteiligungsgesellschaften bieten weder Dienstleistungen an noch produzieren sie Waren. Sie erwerben lediglich Anteile an eigenständigen Unternehmen. Die Branche des Unternehmens ist dabei nicht relevant. Beteiligungsgesellschaften erwerben so gut wie nie Mehrheiten an Unternehmen. Sie möchten sich nicht in das operative Geschäft einmischen, sondern setzen auf eine breite Diversifizierung ihrer Anlagen. Das Ziel einer Beteiligungsgesellschaft liegt darin, Minderheitsbeteiligungen zu erwerben und diese bei positiver Wertentwicklung abzustoßen. Beteiligungsgesellschaften leisten oftmals Anschubfinanzierungen und sind eine gute Alternative zur Aufnahme von Fremdkrediten. Das Geschäftsmodell ähnelt dem von Immobilien-AGs und Investmentgesellschaften. Zur Holding bestehen hingegen große Unterschiede. Denn die Holding erwirbt Mehrheitsbeteiligungen und bildet einen einheitlichen Konzern. Die rechtliche Rahmenstruktur für Beteiligungsgesellschaften gibt das Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) vor.

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